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Robin Gillitzer
Full Stack Web Developer 4 Min 25.04.2026 Aktualisiert: 07.08.2026

Sicherer Endpoint statt Patch-Karussell: Was IGEL OS im Mittelstand verändert

In den meisten Unternehmen ist der Arbeitsplatzrechner das Einfallstor Nummer eins. Die übliche Antwort darauf lautet: noch ein Security-Tool. Es geht aber auch anders, indem man dem Angreifer von vornherein die Angriffsfläche nimmt. Genau dort setzt IGEL an, und genau dort begleiten wir als IGEL-Partner unsere Kunden.

Das Problem: Der Endpoint wächst schneller als seine Absicherung

In fast jedem Mittelstandsprojekt sehen wir dasselbe Bild. Auf dem Client liegen Betriebssystem und lokale Daten, dazu ein Virenscanner, ein EDR-Agent, ein Patch-Agent, ein Inventarisierungs-Agent. Und trotzdem bleibt das Gerät die verwundbarste Stelle im Netz. Denn jeder zusätzliche Agent bringt eigene Updates mit, eigene Lücken und eigenen Betriebsaufwand.

Der Aufwand steigt also, das Risiko sinkt aber nicht im gleichen Maß. Wer den Endpoint über Jahre so weiterbetreibt, führt vor allem ein Wettrennen: Patchen gegen Angreifen. Dieses Rennen ist strukturell nicht zu gewinnen.

Der andere Ansatz: Prävention statt Reaktion

IGEL dreht die Logik um. Statt Bedrohungen auf dem Gerät zu erkennen und zu bekämpfen, wird das Gerät so gebaut, dass Schadcode dort gar nicht erst Fuß fasst. IGEL nennt das Preventative Security Model™ und stützt es auf vier Prinzipien:

  1. Schreibgeschütztes Betriebssystem. IGEL OS läuft read-only und ist auf Systemebene gesperrt. Unautorisierte Änderungen lassen sich weder ausführen noch dauerhaft ablegen. Malware verliert damit ihre Persistenz.
  2. Keine lokale Datenspeicherung. Auf dem Gerät liegen keine Unternehmensdaten. Ein verlorenes oder gestohlenes Notebook ist dann ein Hardware-Schaden und kein Datenschutzvorfall.
  3. Secure Boot und vertrauenswürdige Anwendungsplattform. Eine durchgehende Vertrauenskette von der Hardware bis zur Anwendung sichert die Integrität des Systems. Nach einem Angriffsversuch lässt sich der Zustand schnell wiederherstellen.
  4. Minimale Angriffsfläche. IGEL OS ist modular aufgebaut, installiert wird nur das, was wirklich gebraucht wird. Laut IGEL sinkt die Angriffsfläche am Endpoint dadurch um bis zu 95 Prozent.

Dazu kommt die zentrale Steuerung über die IGEL Universal Management Suite (UMS). Richtlinien, Konfigurationen und Updates gehen von dort an alle Endpunkte, standortunabhängig und über Netzwerkgrenzen hinweg.

Was das wirtschaftlich bedeutet

Sicherheit ist der eine Effekt, die Kostenseite der andere. Für die Umstellung auf die eigene Plattform nennt IGEL folgende Größenordnungen:

  • bis zu 75 Prozent geringere Endpoint-Budgets
  • bis zu 62 Prozent Einsparung bei CAPEX und OPEX
  • rund 60 Prozent weniger CO₂-Fußabdruck und bis zu 49 Prozent besserer Stromverbrauch

Der Hebel dahinter ist simpel. Weil die Rechenlast im Rechenzentrum oder in der Cloud liegt, muss die Hardware am Arbeitsplatz nicht alle drei Jahre getauscht werden. Bestehende PCs und Notebooks lassen sich mit IGEL OS weiterbetreiben, statt sie zu ersetzen. Bei anstehenden Betriebssystem-Wechseln und knappen IT-Budgets ist das oft das Argument, das den Ausschlag gibt. Nachhaltigkeit kommt dabei als Nebeneffekt der längeren Nutzungsdauer heraus, nicht als Zusatzversprechen.

Für wen sich das besonders lohnt

Aus unserer Projekterfahrung passt der Ansatz vor allem dort, wo viele gleichartige Arbeitsplätze abgesichert und zentral verwaltet werden müssen:

  • Gesundheits- und Sozialwesen: Schichtbetrieb, viele Nutzer pro Gerät, hohe Anforderungen an Patientendaten.
  • Produktion und Logistik: Arbeitsplätze in rauer Umgebung, lange Hardware-Lebenszyklen, Terminals auf dem Shopfloor.
  • Öffentliche Einrichtungen und Verwaltung: strenge Compliance-Vorgaben, verteilte Standorte.
  • Unternehmen mit VDI-, DaaS- oder SaaS-Umgebungen, die ihre Clients endlich so schlank betreiben wollen, wie es die Architektur eigentlich erlaubt.

Unsere Rolle: von der Lizenz bis zum laufenden Betrieb

Technologie allein löst kein Problem, sie muss in eine bestehende IT-Landschaft passen. Als IGEL-Partner begleiten wir den kompletten Weg:

  • Standortbestimmung: Welche Arbeitsplätze eignen sich, welche nicht? Was bringt die Umstellung konkret, in Euro und in Risiko?
  • Beschaffung: Lizenzen und passende Hardware aus einer Hand, auf Wunsch über Rahmenvertrag.
  • Umsetzung: UMS aufsetzen, Profile und Richtlinien anlegen, Pilotgruppe, Rollout.
  • Schulung: Wir bilden Ihr IT-Team so aus, dass es die Umgebung selbst sicher beherrscht.
  • Managed Betrieb: Auf Wunsch übernehmen wir Monitoring, Updates und Support dauerhaft.

Damit schließt sich der Kreis zu dem, was wir bei group24 unter dem 360°-Ansatz verstehen. Ein Thema wird nicht bis zur Rechnung begleitet, sondern so lange, bis es im Alltag funktioniert.

Der nächste Schritt

Ob sich der Umstieg für Sie rechnet, klären wir in einem kurzen Gespräch. Meist genügen dafür drei Angaben: die Zahl der Arbeitsplätze, das Alter der Hardware und Ihre aktuelle Client-Architektur.

→ Jetzt unverbindliches Gespräch zum sicheren Endpoint vereinbaren

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